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Nassfutter oder Trockenfutter für den Hund: was wirklich zählt
Der Unterschied zwischen Nassfutter und Trockenfutter ist zuerst einer, und zwar Wasser. Nassfutter enthält 60 Prozent Feuchtigkeit und mehr, Trockenfutter 14 Prozent und weniger. Alles andere, also Zutaten, Verträglichkeit und Qualität, hängt nicht an der Futterart, sondern am einzelnen Futter. Was das für den Napf und für den Wassernapf Ihres Hundes bedeutet, rechnen Sie hier aus.
Von Ronja Lebeda und Clemens Eigler, selbstständige Reico Vertriebspartner seit 2020. Stand: 10. August 2026.
Zuerst das Wichtigste: Diese Seite ist eine Fütterungsseite für den gesunden erwachsenen Hund. Bitte heute noch in die Tierarztpraxis, wenn eines davon zutrifft:
- Ihr Hund trinkt plötzlich auffällig viel oder auffällig wenig
- Er frisst und trinkt gar nicht mehr
- Zeichen für Austrocknung: klebriges Zahnfleisch, eingesunkene Augen, eine angehobene Hautfalte im Nacken bleibt stehen
- Erbrechen oder Durchfall über mehr als 24 Stunden
- Notfall, sofort: aufgeblähter, harter Bauch, erfolgloses Würgen, Unruhe und Hecheln kurz nach einer Mahlzeit
Wir behandeln nicht und stellen keine Diagnosen. Was hier steht, ist die Fütterungsseite, und die ersetzt keinen Praxisbesuch.
Der Unterschied ist Wasser, nicht Qualität
„Nassfutter“ und „Trockenfutter“ klingen nach zwei Qualitätsstufen. Sie sind aber nur zwei Bereiche auf einer einzigen Skala, nämlich der des Wassergehalts. Der europäische Heimtierfutterverband FEDIAF hält die Grenzen in seinen Ernährungsleitlinien (Ausgabe September 2025) so fest:
| Bezeichnung | Feuchtigkeit | Was typischerweise dazugehört |
|---|---|---|
| Trockenfutter | 14 Prozent und weniger | Kroketten, gepresste Pellets, Flocken |
| Halbfeuchtes Futter | über 14 bis unter 60 Prozent | weiche Brocken, weiche Streifen |
| Nassfutter | 60 Prozent und mehr | Dose, Schale, Beutel |
In der Praxis liegen die Werte noch weiter auseinander. Der Merck Veterinary Manual, ein tiermedizinisches Standardwerk, nennt für Dosenfutter 60 bis 87 Prozent Feuchtigkeit und für Trockenfutter 3 bis 11 Prozent. Zwischen den beiden Näpfen liegt also vor allem ein Krug Wasser.
Daraus folgt der Satz, den die meisten Vergleichstexte auslassen: Aus der Futterart allein lässt sich nicht ablesen, ob ein Futter gut ist. Es gibt sehr gutes und sehr schwaches Trockenfutter, und dasselbe gilt für Nassfutter. Die Entscheidung fällt an anderer Stelle, und zwar an der Deklaration, an der Verträglichkeit und an der Alltagstauglichkeit.
Was auf dem Etikett steht, und was fehlt
Für Hunde- und Katzenfutter müssen unter „Analytische Bestandteile“ vier Werte stehen: Rohprotein, Fettgehalt, Rohfaser und Rohasche. Die Feuchtigkeit muss nur dann angegeben werden, wenn sie über 14 Prozent liegt. So steht es in der europäischen Kennzeichnungsvorschrift für Futtermittel, Verordnung (EG) Nummer 767/2009, und so gibt es der FEDIAF-Leitfaden zur Kennzeichnung wieder.
Das hat eine unangenehme Folge für jeden Vergleich: Auf der Nassfutterdose steht die Feuchtigkeit, auf der Trockenfuttertüte meistens nicht. Wer dann die Prozentzahlen nebeneinanderlegt, vergleicht zwei Zahlen, die sich auf ganz unterschiedliche Mengen Wasser beziehen. Das Ergebnis ist immer dasselbe: Nassfutter sieht schwach aus.
Vergleichbar wird es erst, wenn man das Wasser herausrechnet und auf die Trockensubstanz schaut, also auf das, was ohne Wasser übrig bleibt. Ein Beispiel mit zwei erfundenen, aber typischen Etiketten:
| Nassfutter | Trockenfutter | |
|---|---|---|
| Rohprotein laut Etikett | 10,0 Prozent | 26,0 Prozent |
| Feuchtigkeit | 80 Prozent | 10 Prozent |
| Trockensubstanz | 20 Prozent | 90 Prozent |
| Rohprotein in der Trockensubstanz | 50,0 Prozent | 28,9 Prozent |
Die Rechnung dahinter ist eine Division: Wert laut Etikett geteilt durch die Trockensubstanz. Also 10 geteilt durch 0,20 ergibt 50, und 26 geteilt durch 0,90 ergibt 28,9. Das vermeintlich schwächere Futter hat in diesem Beispiel fast doppelt so viel Eiweiß in der Trockensubstanz. Dieselbe Umrechnung brauchen Sie, wenn Ihr Hund fettarm fressen soll; wie das geht, steht mit einem eigenen Rechner im Beitrag zur Fütterung bei Bauchspeicheldrüsenentzündung.
Wie viel landet wirklich im Napf?
Jetzt wird es konkret. Der Rechner zeigt für Ihren Hund drei Dinge, die sonst niemand nebeneinanderstellt: die Futtermenge am Tag, das Wasser, das über das Futter mitkommt, und die Menge, die danach noch aus dem Wassernapf getrunken werden muss.
Wasser- und Mengenrechner für Nass-, Trocken- und Mischfütterung
Grundlage sind die FEDIAF-Ernährungsleitlinien 2025 für den Energiebedarf und der im FEDIAF-Rechenbeispiel verwendete Wert von 400 Kilokalorien je 100 Gramm Trockensubstanz. Der Wasserbedarf folgt der Angabe des Merck Veterinary Manual von 44 bis 66 Millilitern je Kilogramm Körpergewicht am Tag.
Zur Einordnung: Das ist eine Größenordnung, keine Fütterungsempfehlung für ein bestimmtes Futter. Steht auf Ihrer Packung ein Wert für Kilokalorien je 100 Gramm, ist die Rechnung über diesen Wert genauer. Dafür gibt es den Futtermengen-Rechner. Wasser gehört in jedem Fall rund um die Uhr frei verfügbar in den Napf, auch wenn die Rechnung unten null ergibt.
Wasser: der eine Unterschied, der wirklich bleibt
Ein Hund, der nur Trockenfutter bekommt, muss praktisch seinen gesamten Wasserbedarf selbst trinken. Bei einem Hund, der nur Nassfutter bekommt, kommt der größte Teil davon schon mit der Mahlzeit. Genau das beschreibt auch der Merck Veterinary Manual: Tiere, die Dosenfutter bekommen, trinken weniger als Tiere, die trockenes Futter bekommen.
Für die meisten gesunden Hunde ist das folgenlos, denn sie regeln es selbst. Interessant wird es bei den Hunden, die von sich aus wenig trinken, bei alten Hunden und bei Hunden, bei denen die Tierarztpraxis auf eine höhere Flüssigkeitsaufnahme achtet. Dort ist die Futterart plötzlich kein Geschmacksthema mehr, sondern ein einfacher Hebel.
Der praktische Griff, wenn Ihr Hund zu wenig trinkt: Sie müssen nicht die ganze Fütterung umstellen. Schon ein Teil Nassfutter oder etwas Wasser über das Trockenfutter verschiebt die Bilanz spürbar. Wie stark, sehen Sie im Rechner, wenn Sie den Anteil verändern.
Der Zahn-Mythos, an den Zahlen geprüft
Das häufigste Argument für Trockenfutter lautet, das Kauen halte die Zähne sauber. Dazu gibt es Untersuchungen, und sie fallen nüchterner aus als das Argument.
Die größte davon stammt von Colin Harvey und Kollegen und erschien 1998 im Journal of Veterinary Dentistry. Ausgewertet wurden 1.350 Hunde aus Privathaushalten. Zwischen Hunden, die ausschließlich Trockenfutter bekamen, und Hunden, die anderes Futter bekamen, fanden sich bei Zahnstein, Zahnfleischentzündung und Knochenabbau kaum erkennbare Unterschiede. Deutlich war ein anderer Zusammenhang: Hunde mit Zugang zu mehr Kaumaterial hatten weniger Zahnstein, weniger Zahnfleischentzündung und weniger Knochenabbau.
Dazu passt eine kontrollierte Studie aus demselben Fachjournal von 2015. Dort bekamen alle Hunde dasselbe Trockenfutter, unterschiedlich war nur, wie oft die Zähne geputzt wurden. Über Zahnbelag, Zahnstein und Zahnfleischentzündung entschied die Häufigkeit des Putzens, nicht das Futter.
Fazit ohne Umweg: Trockenfutter ist kein Zahnpflegeprogramm. Wer etwas für die Zähne tun will, putzt oder gibt geeignete Kauartikel, und zwar unabhängig davon, was im Napf liegt.
Die Menge je Mahlzeit, der Punkt, den kaum jemand nennt
Wer auf Nassfutter umstellt, füttert plötzlich das Drei- bis Vierfache an Gramm, weil der Wasseranteil mitwandert. Bei einem kleinen Hund fällt das nicht auf. Bei einem großen Hund landet dann eine ordentliche Portion auf einmal im Magen.
Warum das eine Rolle spielt, zeigt eine Untersuchung von Raghavan und Kollegen, erschienen 2007 im Journal of the American Animal Hospital Association. Ausgewertet wurden 1.634 Hunde aus Rassen mit erhöhtem Risiko für eine Magendrehung. Hunde, die je Mahlzeit ein größeres Volumen bekamen, hatten ein deutlich erhöhtes Risiko, und zwar unabhängig davon, wie viele Mahlzeiten sie am Tag bekamen. Am höchsten war es bei einer großen Portion einmal am Tag.
Daraus folgt keine Angst vor Nassfutter, sondern eine schlichte Aufteilung: Je größer der Hund und je größer die Tagesmenge, desto mehr Mahlzeiten. Der Rechner gibt Ihnen die Menge je Mahlzeit deshalb mit aus.
Mischfütterung: geht das?
Ja. Der oft gehörte Einwand, Nass- und Trockenfutter würden „unterschiedlich lange verdaut“ und dürften deshalb nicht zusammen in den Napf, ist eine Behauptung ohne belastbare Grundlage. Der Fehler bei der Mischfütterung ist ein anderer, und er ist rein rechnerisch: Wer beide Mengen nach der jeweiligen Packungsangabe abmisst, füttert am Ende zwei Rationen.
Richtig geht es über den Anteil an der Tagesenergie. Halb und halb bedeutet: die Hälfte der Energie aus dem einen, die Hälfte aus dem anderen, also von beiden ungefähr die halbe Menge. Genau das macht der Rechner, wenn Sie den Anteil verstellen.
Ein zweiter Punkt aus der Beratungspraxis: Leckerli und Kauartikel laufen nebenher mit und werden fast nie mitgerechnet. Als Faustzahl sollten sie zusammen etwa ein Zehntel der Tagesenergie nicht überschreiten.
Woran Sie ein gutes Futter erkennen, bei beiden Arten
„Bestes Trockenfutter“ ist keine Kategorie, die es gibt. Es gibt nur das Futter, das zu diesem Hund passt. Trotzdem lassen sich Merkmale prüfen, bevor der erste Sack im Flur steht:
| Woran Sie es festmachen | Warum es zählt |
|---|---|
| Die Zutaten sind einzeln benannt | „Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse“ umfasst sehr Unterschiedliches, von hochwertigen Innereien bis zu Resten. Entscheidend ist nicht der Sammelbegriff, sondern ob dahinter steht, was gemeint ist |
| Der Energiegehalt ist angegeben | Ohne Kilokalorien je 100 Gramm lässt sich keine Ration seriös berechnen. Fehlt der Wert, fragen Sie beim Hersteller nach |
| Die Fütterungsempfehlung ist plausibel | Rechnen Sie einmal gegen: Weicht die Tabelle stark von der berechneten Menge ab, ist die Tabelle das Problem, nicht Ihr Hund |
| Der Hund verträgt es über vier Wochen | Kot, Fell, Juckreiz, Blähungen und Energie sind die einzigen Belege, die wirklich zählen. Sie zeigen sich erst nach der Umstellungsphase |
| Es ist im Alltag durchhaltbar | Ein Futter, das täglich frisch zubereitet werden muss, scheitert selten am Hund und oft am Kalender |
Wichtig für den Vergleich zweier Futter: Erst wenn beide auf die Trockensubstanz umgerechnet sind, stehen die Werte auf demselben Blatt. Sonst gewinnt immer das trockenere Produkt.
Getreidefrei, kaltgepresst, hoher Fleischanteil: was davon zählt
Drei Begriffe tauchen in fast jeder Suche auf. Sie beschreiben etwas, aber nicht das, was viele darin lesen.
Getreidefrei
Getreidefrei ist keine Qualitätsstufe, sondern eine Rezepturentscheidung. Eine Unverträglichkeit richtet sich nie gegen „Getreide“ als Gruppe, sondern gegen eine bestimmte Zutat, und das kann genauso eine tierische sein. Wer eine Unverträglichkeit vermutet, kommt um eine geordnete Ausschlussdiät nicht herum, und die gehört tierärztlich begleitet. Was dabei in den Napf kommt, planen wir gern mit Ihnen.
Kaltgepresst oder extrudiert
Das sind zwei Herstellungsverfahren für Trockenfutter. Extrusion beschreibt FEDIAF als Verfahren, bei dem Futtermittel in einem Rohr durch eine Kombination aus Feuchtigkeit, Druck, Hitze und mechanischer Scherkraft umgewandelt werden. Kaltgepresstes Futter wird bei niedrigerer Temperatur gepresst. Das Verfahren sagt für sich genommen nichts darüber, welche Zutaten hineingegangen sind. Beides kann gut sein, beides kann schwach sein.
Hoher Fleischanteil
Eine Prozentangabe zum Fleischanteil bezieht sich auf das Gewicht bei der Herstellung, also einschließlich des Wassers, das im Fleisch steckt. Deshalb klingen die Zahlen bei Nassfutter höher. Auch hier gilt: erst auf die Trockensubstanz umrechnen, dann vergleichen.
Welche Futterart in welcher Situation passt
| Situation | Was eher passt | Warum |
|---|---|---|
| Der Hund trinkt von sich aus wenig | Nassfutter oder ein Anteil davon | Das Wasser kommt mit der Mahlzeit, ohne dass jemand den Hund zum Napf überreden muss |
| Der Hund soll abnehmen | Nassfutter oder Mischung | Bei gleicher Energie ist die Schüssel deutlich voller, das hilft manchen Hunden über das Sattgefühl |
| Großer Hund, hastiges Fressen | Beides, aber aufgeteilt | Auf das Volumen je Mahlzeit achten und lieber öfter füttern |
| Unterwegs, Reise, kleine Küche | Trockenfutter | Einfacher zu lagern, zu portionieren und mitzunehmen |
| Wählerischer Hund | Nassfutter ist oft der leichtere Einstieg | Beobachtung aus unserer Beratungspraxis, kein Messwert: Geruch und Textur werden häufig besser angenommen |
| Sorge um die Zähne | Keine der beiden Arten | Das übernehmen Putzen und geeignete Kauartikel, siehe oben |
| Erkrankung, Diät auf tierärztliche Anweisung | Was die Praxis vorgibt | Die Futterart ist dann Teil der Behandlung und nicht Geschmackssache |
So gehen Sie jetzt vor
Häufige Fragen
Was ist besser für den Hund, Nassfutter oder Trockenfutter?
Keines von beiden ist grundsätzlich besser. Der Unterschied liegt zuerst im Wassergehalt: Nassfutter enthält laut FEDIAF 60 Prozent Feuchtigkeit und mehr, Trockenfutter 14 Prozent und weniger. Qualität, Verträglichkeit und Zusammensetzung hängen am einzelnen Futter, nicht an der Art. Nassfutter hilft Hunden, die wenig trinken; Trockenfutter ist im Alltag einfacher zu handhaben. Beides zusammen geht auch, solange die Tagesration insgesamt stimmt.
Wie viel Nassfutter braucht mein Hund am Tag?
Das hängt am Energiebedarf, nicht am Gewicht des Futters. Ein normal aktiver erwachsener Hund braucht nach den FEDIAF-Leitlinien etwa 110 Kilokalorien je Kilogramm Körpergewicht hoch 0,75. Ein 15 Kilogramm schwerer Hund kommt damit auf rund 838 Kilokalorien am Tag. Bei einem Nassfutter mit 80 Prozent Feuchtigkeit sind das grob 1.050 Gramm, bei Trockenfutter rund 230 Gramm. Der Rechner auf dieser Seite gibt beides für Ihren Hund aus.
Warum muss man bei Nassfutter so viel mehr füttern?
Weil ein großer Teil davon Wasser ist. Bleiben bei 80 Prozent Feuchtigkeit nur 20 Prozent Trockensubstanz übrig, muss ungefähr die vierfache Menge in den Napf, um auf dieselbe Energie zu kommen. Das ist kein Nachteil des Futters, sondern eine Folge der Rechnung. Das Wasser fehlt dem Hund dann eben nicht mehr im Trinknapf.
Darf man Nassfutter und Trockenfutter mischen?
Ja. Für die verbreitete Behauptung, beides werde unterschiedlich lange verdaut und gehöre deshalb getrennt, gibt es keine belastbare Grundlage. Wichtig ist die Rechnung: Nicht beide Packungsangaben nebeneinander abmessen, sonst wird doppelt gefüttert. Stattdessen die Tagesenergie aufteilen, zum Beispiel je zur Hälfte, und von beiden entsprechend die halbe Menge geben.
Reinigt Trockenfutter die Zähne?
Kaum. In einer Auswertung von 1.350 Hunden aus Privathaushalten (Harvey und Kollegen, Journal of Veterinary Dentistry 1998) unterschieden sich Hunde mit reiner Trockenfütterung bei Zahnstein, Zahnfleischentzündung und Knochenabbau kaum von Hunden mit anderer Fütterung. Deutlich half dagegen der Zugang zu Kaumaterial. Zähneputzen bleibt die wirksamste Maßnahme.
Wie viel Wasser braucht ein Hund am Tag?
Der Merck Veterinary Manual nennt für die meisten Säugetiere in normaler Umgebung etwa 44 bis 66 Milliliter je Kilogramm Körpergewicht am Tag. Ein 15 Kilogramm schwerer Hund liegt damit bei ungefähr 660 bis 990 Millilitern insgesamt. Ein Teil davon kommt über das Futter. Bei reiner Nassfütterung ist der rechnerische Bedarf oft schon fast gedeckt, bei reiner Trockenfütterung fast gar nicht. Wasser muss trotzdem immer frei verfügbar sein.
Ist getreidefreies Trockenfutter besser?
Nicht automatisch. Getreidefrei sagt nur, was nicht enthalten ist. Eine Unverträglichkeit richtet sich gegen eine bestimmte Zutat und kann genauso eine tierische Eiweißquelle betreffen. Wer einen Verdacht hat, klärt das über eine geordnete Ausschlussdiät mit tierärztlicher Begleitung, nicht über den Wechsel auf das nächste Produkt.
Was kostet die Futterberatung bei Ihnen?
Nichts. Sie ist kostenlos und unverbindlich, auch wenn Sie danach nichts bestellen.
Wir schauen uns den Napf gemeinsam an
Wenn Sie zwischen zwei Futtersorten stehen oder unsicher sind, ob die Menge stimmt, gehen wir das mit Ihnen durch: was Ihr Hund heute bekommt, wie viel davon, was nebenher läuft, und was sich ändern lässt, damit es zu ihm passt.
Kostenlos und unverbindlich. Ihre Anfrage geht an eine Beraterin oder einen Berater aus unserem Team. In unserem Team arbeiten Ernährungsberater, Tierärztinnen und Tierärzte, Tierphysiotherapeuten, Tierheilpraktiker und Züchter. Wir behandeln nicht und stellen keine Diagnosen, das bleibt bei Ihrer Tierärztin.